Tuesday, 20. january 2009
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11:42
Nachdem meine private Seenlandschaft von vor fast 1 ½ Wochen wieder verschwunden ist, beginnen nun heute endlich die Arbeiten. Seit
gestern (also gerade rechtzeitig) ist die Wohnung - bis auf das komplett voll gestellte Bad, wo zum Glück nichts gemacht werden muss (ansonsten hätte ich noch ein „Wohin-damit-Problem“ gehabt) –
leer geräumt.
Jetzt heißt es für mich: Warten, warten, warten...
Leider hatte ich aber infolge des Wasserschadens auch einen Todesfall zu beklagen, denn für mein Chamäleon-Weibchen war der Stress
offenbar zu viel. Meine übrigen Mitbewohner haben die vorübergehende zwangsweise Aus- bzw. Umquartierung bislang aber gut überstanden.
(Fotos: „Urzustand“ meiner Wohnung, © mein Vermieter. Seine Gebäudeversicherung freut sich über einen Schaden in Höhe von ca. 51.000 € lt. Kostenvoranschlag)
von DarthMario
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Friday, 16. january 2009
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11:38
Da denkt man, dass es nicht schlimmer kommen kann, doch dann werden aus 3 - 4 Wochen Obdachlosigkeit schnell 7 - 8, denn: der Fußboden besteht aus
Estrich mit Keine-Ahnung-was-Schüttung aus den 1970ern und da lässt sich mit einfachem Trocknen nichts machen.
Und das bedeutet: Wohnung komplett leer räumen, schnell eine Notunterkunft für meine Tiere besorgen, Boden in der gesamten Wohnung raus und alles neu machen. Wie man sich sicher denken kann,
steigt derzeit meine Begeisterung fast täglich...
Und das alles ist natürlich die Schuld von Angela Merkel. Schließlich war sie es ja, die angekündigt hatte, dass 2009 ein Jahr der schlechten Nachrichten werden würde. Ob die Wohngebäude- und die
Haftpflichtversicherung das wohl genauso sehen?
von DarthMario
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Thursday, 15. january 2009
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12:19
„Du musst so schnell wie möglich nach Hause kommen! Bei dir in der Wohnung ist ein Wasserrohrbruch. Alles steht unter Wasser, die
Feuerwehr pumpt gerade alles raus.“ Das sind Anrufe, auf die man am Wochenende gern verzichten könnte. Obwohl, auch an anderen Tagen braucht man so was nicht wirklich.
Als mich am Sonntag Morgen eben dieser Anruf meiner Nachbarin erreichte, hatte ich ja noch die vage Hoffnung, sie würde übertreiben
(schließlich übertreiben Frauen bei Katastrophen immer!), aber die zerschlug sich leider viel zu schnell, als ich nach endlosen 45 Minuten zu Hause ankam.
Ein sicherlich gut gemeintes „Sei froh, dass du das jetzt erst siehst“ half da leider auch nicht wirklich weiter. Denn das, was ich
sah, war schon schlimm genug:
Ein irgendwann mal im Wohnzimmer vorhandener und eigentlich verplombter Wasseranschluss war durch den Frost aufgesprengt worden und
hatte grob geschätzte 10.000 l Wasser in meiner Wohnung verteilt, das dann mehr als 10 cm hoch in der Wohnung und den angrenzenden Kellerräumen der Nachbarn stand...
Auf dem Bild sind ein paar Auswirkungen in der Küche ein paar Tage danach zu sehen.
von DarthMario
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