Thursday, 6. november 2008
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Von Andrea Ypsilantis inzwischen ja endgültig gescheiterten Plänen, sich mit Hilfe der Linken zur Ministerpräsidentin einer Minderheitsregierung wählen zu lassen, mag man ja halten, was man will.
Sicherlich wäre ein Politikwechsel weg von Roland Koch dringend nötig gewesen, ob der geplante Weg der richtige gewesen wäre, lasse ich mal dahin gestellt sein. Das politische Kurzzeitgedächtnis
des Wählers vergisst die Fehltritte mancher Politiker (z. B. Koch) nun mal schneller als die anderer (z. B. Ypsilanti).
Trotzdem: das Verhalten der drei "neuen" Abweichler ist nun wirklich dreist und unverschämt. Nachdem die Koalitionsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen sind, Probeabstimmungen erfolgreich
verlaufen waren und die Parteitage alles abgesegnet hatten, wollen sie nun plötzlich ausgerechnet am Tag vor der Wahl ihr politisches Gewissen entdeckt haben? Tut mir leid, aber das kann
ich nun wirklich nicht glauben. Vor allem bei Jürgen Walter mag man da eher eine üble Retourkutsche vermuten, nachdem er den von ihm gewünschten Ministerposten nicht bekommen sollte. Wie "aufrecht"
und "gewissenhaft" ist das nun wirklich? Und dass die vier noch weitere Abgeordnete zur Teilnahme an ihrem üblen Spiel überreden wollten, ist ja nun mittlerweile auch bekannt.
von DarthMario
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veröffentlicht in: Politik
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